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persönliche Beratung

ALLGEMEINE REISEBEDINGUNGEN

1. Abschluss des Reisevertrages:
a) Grundlage des Angebots sind die Reiseausschreibung, die AGB und die ergänzenden Informationen des Reiseveranstalters für die jeweilige Reise, soweit diese dem Kunden bei der Buchung vorliegen sowie schriftliche Nebenabreden und Individualvereinbarungen. Mit der Reiseanmeldung bietet der Reisende dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an und bestätigt damit die AGB/ARB und die weiteren Pflichtinformationen des Reiseveranstalters, Formblatt für Pauschalreisen, Sicherungsschein und Datenschutzerklärung erhalten, gelesen und akzeptiert zu haben. Die Anmeldung soll schriftlich erfolgen; sie kann in Ausnahmefällen aber auch mündlich oder fernmündlich vorgenommen werden. Sie erfolgt durch den Anmelder, auch für alle bei der Anmeldung aufgeführten Teilnehmer (namentlich oder Anzahl), für seine und deren Vertragsverpflichtung der Anmelder einsteht. Der Reisevertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch den Reiseveranstalter zustande, und zwar durch die Aushändigung der Reisebestätigung und des Sicherungsscheins des Reiseveranstalters an den Anmelder.

b) Weicht der Inhalt der Reisebestätigung von der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters mit den vorvertraglichen Informationspflichten vor, an das er 10 Tage gebunden ist. Der Reisevertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Anmelder innerhalb der Bindungsfrist dem Reiseveranstalter die Annahme schriftlich erklärt.

c) Alle individuellen, von diesen Allgemeinen Reisebedingungen abweichenden Vereinbarungen bedürfen der Schriftform und haben Vorrang.

d) Die vom Veranstalter gegebenen vorvertraglichen Informationen über wesentliche Eigenschaften der Reiseleistungen, den Reisepreis und alle zusätzlichen Kosten, die Zahlungsmodalitäten, die Mindestteilnehmerzahl und die Stornopauschalen (gem. Art 250 § 3 Nr. 1,3 bis 5 und 7 EGBGB) werden nur dann nicht Bestandteil des Pauschalreisevertrages, sofern dies zwischen den Parteien ausdrücklich vereinbart ist.

e) Der Reiseveranstalter weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 312 Abs. 7, 312g Abs. 2 Satz 1 Nr.9 BGB) bei Pauschalreiseverträgen nach § 651a und § 651c BGB, die im Fernabsatz abgeschlossen wurden (Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über Mobilfunk versendete Kurznachrichten (SMS) sowie Rundfunk, Telemedien und Onlinedienste), kein Widerrufsrecht besteht, sondern lediglich die gesetzlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere das Rücktrittsrecht gemäß § 651h BGB (siehe hierzu auch Ziffer 6). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag über Reiseleistungen nach § 651a BGB außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztgenannten Fall besteht kein Widerrufsrecht.

2. Vermittelte Leistungen
Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) ist der Reiseveranstalter lediglich Reisevermittler. Bei Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Der Veranstalter als Vermittler haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§675, 631 BGB). Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1) sinngemäß.

3. Zahlung des Reisepreises
a) Sämtliche Zahlungen des Reisenden vor Beendigung der Pauschalreise sind nur zu leisten, wenn ein Kundengeldabsicherungsvertrag besteht und dem Kunden der Sicherungsschein mit Namen und Kontaktdaten des Kundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise übergeben wurde. Kein Sicherungsschein ist erforderlich, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis € 75,- p. Person nicht übersteigt.

b) Sofern nichts anderes vereinbart ist, sind nach Vertragsschluss und spätestens 14 Tage nach Erhalt des Insolvenz-Sicherungsscheins gemäß § 651r, t BGB, Art 252 EGBGB) zur Absicherung der Kundengelder vom Anmelder 20 % des Gesamtreisepreises bei Bus-, Bahn- und Eigenanreise und 25% des Gesamtreisepreises bei Flugpauschalreisen anzuzahlen. Gleichzeitig ist die volle Prämie einer über den Reiseveranstalter (HUMMI-Reisen GmbH) vermittelten Versicherung direkt an HUMMI-Reisen zu zahlen.

c) Die Restzahlung ist spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt zu leisten. Bei Abschluss des Reisevertrages innerhalb dieser 4-Wochen-Frist ist der Gesamtreisepreis sofort nach Erhalt der Rechnung und des Sicherungsscheines zu zahlen.

d) Die Zahlung des Reisepreises per EC-/Kreditkarte oder

SEPA-Lastschriftverfahren ist nicht möglich!

e) Der Reiseveranstalter ist erst nach Erhalt der Restzahlung zur Aushändigung der Reiseunterlagen verpflichtet. Ist der Gesamtreisepreis bis zum vereinbarten Zahlungstermin nicht vollständig bezahlt, so ist der Reiseveranstalter berechtigt nach Mahnung mit Fristsetzung vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten und dem Reisenden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 6c zu belasten und dessen Mitnahme zu verweigern.

4. Leistungsumfang
Die Leistungsbeschreibung des Angebotes sowie des Prospekts/Katalogs und der Reisebestätigung des Reiseveranstalters ist Grundlage des Reisevertrages und für den Reiseveranstalter bindend. Aufgrund technischer Fehler und Änderungen nach Drucklegung muss der Reiseveranstalter sich ausdrücklich Preis- und Leistungsänderungen vorbehalten. Der Kunde wird darüber vor Reiseanmeldung informiert.

5. Leistungs- oder Preisänderungen
a) Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.

b) Der Reiseveranstalter verpflichtet sich, den Reisenden über Leistungsänderungen oder Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird er dem Reisenden eine kostenfreie Umbuchung oder den kostenfreien Rücktritt anbieten.

c) Der Reiseveranstalter behält sich vor, die im Reisevertrag bestätigten Preise im Fall der Erhöhung/Senkung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie z.B. Hafen-, Flughafengebühren oder ausländische Ein- und Ausreisesteuern, oder einer Änderung der für die gebuchte Reise geltenden Wechselkurse, in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung/Senkung pro Person auf den Reisepreis auswirkt. Im Fall einer Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich, spätestens jedoch 20 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen oder Preissenkungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 8 % oder im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, kostenfrei vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, sofern der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Aufpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters über die Preiserhöhung oder Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

d) Eventuelle Gewährleistungsrechte bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Hatte der Reiseveranstalter für die Durchführung der geänderten Reise, bei gleicher Beschaffenheit geringere Kosten, ist dem Kunden der Differenzbetrag zu erstatten.

6. Rücktritt durch den Reisenden / Umbuchung
a) Rücktritt durch den Reisenden:Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Tritt der Reisende vom Reisevertrag zurück, so kann der Reiseveranstalter Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Dies gilt auch, wenn sich die gebuchte Teilnehmerzahl verringert, sofern nicht ein höherer Staffelpreis zum Tragen kommt. Dem Rücktritt gleichgestellt ist der Fall, dass die Gruppe/der Reisende aus Gründen, die nicht der Reiseveranstalter zu vertreten hat, die Reise nicht antritt oder nicht rechtzeitig zu den genannten Zeiten am Abflughafen oder Abfahrtsort eintrifft.

b) Der Reiseveranstalter kann die Höhe seines Ersatzanspruches entsprechend der nachfolgenden Staffelung pauschalieren. Maßgebend für die Höhe des Ersatzanspruches ist der Zugang der Rücktrittserklärung des Reisenden beim Reiseveranstalter. Die Rücktrittserklärung muss schriftlich erfolgen, eine Rücktrittserklärung wird erst nach Bestätigung des Empfangs durch den Reiseveranstalter wirksam. Geht die Rücktrittserklärung samstags oder sonntags beim Reiseveranstalter ein, gilt der darauffolgende Montag als Eingangstermin.

c) Rücktrittskosten: Sofern nicht anderes und gesondert vereinbart, gelten folgende Rücktrittskosten ab Gültigkeit des Reisevertrages (prozentual vom Reisepreis pro Person):

Bus-, Bahn- und Eigenanreise:
Bis 35 Tage vor Reiseantritt 20 %
34 bis 22 Tage vor Reiseantritt 25 %
21 bis 11 Tage vor Reiseantritt 40 %
10 bis 04 Tage vor Reiseantritt 75 %
ab dem 3. Tag vor Reiseantritt 90 %

Flugpauschalreisen mit Linien- oder Charterfluggesellschaften:
Bis 35 Tage vor Reiseantritt 25 %
34 bis 22 Tage vor Reiseantritt 35 %
21 bis 15 Tage vor Reiseantritt 50 %
14 bis 07 Tage vor Reiseantritt 75 %
ab dem 6. Tag vor Reiseantritt 90 %

See- und Flusskreuzfahrten:
Bis 45 Tage vor Reiseantritt 25 %
44 bis 22 Tage vor Reiseantritt 35 %
21 bis 15 Tage vor Reiseantritt 50 %
14 bis 07 Tage vor Reiseantritt 75 %
ab dem 6. Tag vor Reiseantritt 90 %

d) Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei.

e) Der Entschädigungsanspruch des Reiseveranstalters entfällt, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Reise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen.

f) Umbuchung/Ersatzperson: Der Reisende vor Reiseantritt kann sich auf einem dauerhaften Datenträger durch eine akzeptable Ersatzperson ersetzen lassen, welche statt seiner für die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt. Der Reiseveranstalter kann widersprechen, wenn dieser die vertraglichen und/oder die gesetzlichen Vorschriften und Anordnungen nicht erfüllt. Der Kunde und der Dritte haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und für durch den Wechsel entstehende Mehrkosten. Der Reiseveranstalter kann eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25,00 € bei Bus-, Bahn- und Eigenanreise und 50,00 € bei Flugpauschalreisen erheben. Dies gilt bei Umbuchung bis zum 35. Tag vor Reiseantritt bei Bus-, Bahn und Eigenanreise, und bis zum 45. Tag vor Reiseantritt bei Flug-/Schiffpauschalreisen. Gleiches gilt bei Umbuchungswünschen des Reisenden hinsichtlich des Reisetermins, Unterkunft, Reiseziel und Abflughafen. Bei Umbuchungswünschen des Reisenden, die nach Ablauf der vorgenannten Fristen erfolgen, können, sofern die Durchführung/Umbuchung überhaupt möglich ist, höhere Gebühren anfallen, dies ist abhängig von der Beförderungsart, dem Reiseziel und dem Reisetermin. Der Reiseveranstalter ist alternativ, nach Fristablauf, auch berechtigt, den Rücktritt vom Vertrag (gem. den Reiserücktrittsbedingungen) und eine gleichzeitige Neuanmeldung zu verlangen.

7. Reiseabbruch
Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (vorzeitige Rückreise oder sonstige zwingende Gründe), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Der Reiseveranstalter ist jedoch verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Das gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

8. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften
a) Der Reiseveranstalter unterrichtet Sie über die jeweils erforderlichen Einreisedokumente wie z.B. Pass und Visum (einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente) und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen etc.) durch den dem Reisenden überlassenen Prospekt oder vor der Buchung bzw. Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).

b) Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß 8a hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen, sofern sich nicht der Reiseveranstalter ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.

c) Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für den Reisebeginn nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z.B. kein gültiges Visum oder fehlende Impfung). Insofern gilt Ziffer 6 (Rücktritt durch den Reisenden) entsprechend. Dies gilt nicht, wenn der Reiseveranstalter nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.

d) Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde ihn mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter eigene Pflichten verletzt hat.

9. Kündigung durch den Reiseveranstalter
Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 4 Wochen vor Reiseantritt vom Vertrag zurücktreten. Er wird den Reisenden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzungen für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis setzen. Der Reiseveranstalter verliert umgehend sein Recht auf die Reisepreiszahlung und der Reisende erhält den eingezahlten Reisepreis umgehend zurück.

10. Kündigung infolge unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände
Erschwerung, Gefährdung, oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie Krieg, innere Unruhe, Epidemien, hoheitliche Anordnungen (Entzug der Landerechte, Grenzschließungen), Naturkatastrophen, Zerstörung von Unterkünften oder gleichgewichtige Fälle, berechtigen beide Vertragspartner nach Maßgabe dieser Vorschriften zur Kündigung. Im Falle der Kündigung kann der Reiseveranstalter für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine nach § 471 BGB zu bemessende Entschädigung verlangen. Der Reiseveranstalter ist im Kündigungsfalle zur Rückbeförderung verpflichtet, sofern der Reisevertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Durchführung der Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Die Mehrkosten zur Rückbeförderung, soweit diese im Reisevertrag mit umfasst sind, tragen die Parteien je zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Reisende zu tragen.

11. Reisemängel, Obliegenheiten & Rechte des Reisenden  
a) Bei nicht vertragsgemäßen Reiseleistungen kann der Reisende Abhilfe (Mangelbeseitigung oder gleichwertige Ersatzleistung) verlangen.

b) Reisemängel sind dem Reiseleiter am Urlaubsort oder dem Veranstalter unverzüglich anzuzeigen, soweit dies dem Reisenden nicht wegen erheblichen Schwierigkeiten unzumutbar ist (Telefon- und Faxnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen). Bei schuldhaftem Unterlassen der Mängelanzeige stehen dem Reisenden keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.

c) Der Reisende kann selbst zur Abhilfe schreiten, wenn die Reise einen Mangel oder Mängel aufweist, er dem Reiseveranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Frist nicht für Abhilfe (vgl. Ziffer 11a) sorgt. Der Reisende kann dann Ersatz seiner erforderlichen Aufwendungen verlangen. Keine Fristsetzung ist bei Verweigerung der Abhilfe, bei besonderem Interesse des Reisenden an sofortiger Selbsthilfe, ferner bei unverhältnismäßigem Aufwand des Veranstalters erforderlich.

d) Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt ist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und diese Frist nutzlos verstreicht. Die Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist oder wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist.

da) Bei berechtigter Kündigung kann der Reiseveranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen nur eine Entschädigung verlangen (Berechnung nach §651 e Abs. 3 BGB). Bei wertlosen („kein Interesse“ des Reisenden) erbrachten oder zu erbringenden Reiseleistungen bestehen keine Entschädigungsansprüche.

db) Der Veranstalter hat nach Kündigung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, für die Rückbeförderung zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen, wenn die Beförderung Bestandteil des Reisevertrages ist.

dc) Hat der Reisende, die den Beistand erfordernden Umstände schuldhaft selbst herbeigeführt, kann der Reiseveranstalter Ersatz für seine Aufwendungen (z.B. Rückbeförderungskosten) verlangen, wenn und soweit diese angemessen und ihm tatsächlich entstanden sind.

e) Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung, Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

12. Haftung des Reiseveranstalters
a) Der Reiseveranstalter haftet im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht für die gewissenhafte Reisevorbereitung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der von ihm beauftragten Leistungsträger, die Richtigkeit der Beschreibung aller in den Programmen angegebenen Reiseleistungen (sofern keine abweichenden Vereinbarungen getroffen wurden) und die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen.

b) Sofern die Beförderung zum Leistungsumfang des Reisevertrages gehört, erfolgt diese auf der Grundlage der Bedingungen des jeweiligen Beförderungsunternehmens, die auf Wunsch dem Reisenden zugänglich gemacht werden. Die Rechte und Pflichten des Reiseveranstalters werden durch die Beförderungsbedingungen des Beförderungsunternehmens im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen eingeschränkt.

c) Offensichtliche Druck- oder Rechenfehler berechtigen den Reiseveranstalter zur Anfechtung des Reisevertrages.

13. Haftungsbeschränkung
a) Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

aa) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder

ab) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

b) Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Reiseveranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.

c) Der Reiseveranstalter haftet jedoch, wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des Reiseveranstalters ursächlich war.

14. Mitwirkungspflicht des Reisenden
a) Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Reiseveranstalter und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Reiseveranstalter steht in diesem Falle der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im Übrigen bleiben unberührt.

b) Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z.B. Information des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.

15. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung 
Ansprüche des Reisenden wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reiseleistungen verjähren nach 2 Jahren, beginnend mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Reisende Ansprüche geltend gemacht, ist die Verjährung gehemmt bis zu dem Tag, an dem der Reiseveranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren nach 3 Jahren.

16. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet grundsätzlich nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im Übrigen.

17. Flugreisen
Der Kunde wird vom Reiseveranstalter über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens und dessen Flugbeförderungsleistung informiert, sobald er weiß, welche Fluggesellschaft den Flug wahrscheinlich oder sicher durchführen wird. Dies gilt auch bei einem Wechsel der Fluggesellschaft. Die Liste der Fluggesellschaften mit EU-Betriebsverbot (Gemeinschaftliche Liste, früher „Black-List“) ist auf folgender Internetseite abrufbar: ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de

18. Datenschutz 
Ihre personengebundenen Daten werden elektronisch verarbeitet und genutzt, soweit sie zur Vertragsdurchführung und der Kundenbetreuung erforderlich sind. Neben unseren Mitarbeitern erhalten weitere Leistungserbringer, die für die Durchführung des Vertrages notwendig sind, Informationen aus diesem Vertrag. Eine Übermittlung an Drittstaaten erfolgt nur, wenn Sie eine Reise in nicht EU-Länder gebucht haben und eine Übermittlung für die Reiseabwicklung gesetzlich vorgeschrieben ist (Visapflicht, etc.). Diese Daten werden für die Zeit der Reisedauer und darüber hinaus im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (10 Jahre) gespeichert. Zudem nutzen wir Ihre Daten zur kontinuierlichen Information über Produktangebote (4-5 Mal jährlich). Ist das von Ihnen nicht gewünscht, senden Sie Ihren Widerruf bitte schriftlich. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Ihre gespeicherten Daten abzurufen, über sie Auskunft zu verlangen, sie ändern oder löschen zu lassen. Eine Weitergabe der Daten an unberechtigte Dritte erfolgt nicht. Weitere Details finden Sie in der Datenschutzerklärung auf unserer Webseite. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter office@hummi-reisen.de.

19. Gerichtsstand
Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Sitz verklagen. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgeblich, es sei denn, dass die Klage sich gegen Vollkaufleute oder Personen richtet, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.

20. Verbraucherstreitbeilegung und Online-Streitbeilegungsplattform
a) Der Reiseveranstalter nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.

b) Online-Streitbeilegungsplattform: Die Europäische Kommission stellt unter ec.europa.eu/consumers/odr/ eine Plattform zur Online Beilegung verbraucherrechtlicherStreitigkeiten für Vertragsabschlüsse über die Internetseite des Reiseveranstalters oder mittels E-Mail bereit.

21. Abtretung 
a) Der Kunde kann gerichtliche Ansprüche gegen dem Reiseveranstalter weder ganz noch teilweise auf Dritte übertragen (abtreten), soweit es nicht Mitreisende sind für die der anspruchstellende Kunde die Verpflichtung nach 1a) übernommen hat.

22. Grundlage und Gültigkeit AGB
a) Die AGB entsprechen den Maßgaben der §§ 651ay BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und der Artikel 250 und 252 EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus. Für Flug- und Schiffsreisen gelten darüber hinaus die Beförderungsbedingungen des ausführenden Luftfahrt- und Schifffahrtsunternehmens.

b) Diese Reisebedingungen betreffen den Stand vom 01.07.2018

 

HUMMI – Reisen GmbH
Im Hammertal 103
D-58456 Witten
Tel.:          02324 / 96 08-0
Fax:          02324 / 96 08-99

E-Mail:      office@hummi-reisen.de
Internet:   www.hummi-reisen.de

Eingetragen ins Handelsregister beim Amtsgericht Bochum - HRB 8701

Geschäftsführer:
Jürgen Hummerich | Janine Hummerich

Stand: 01.07.2018 (Änderungen nach Drucklegung vorbehalten).